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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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6. hunderten empfangen, bewahrt hatte, obwohl der Zweck, der jenem Namen Sinn und Bedeutung gegeben hatte, nicht mehr exiſtirte. Es war ein langes, hohes, ſteinernes Ge⸗ bäude, ziemlich ähnlich dem Schiff einer Kirche, und als ob die Aehnlichkeit mit einem religiöſen Baue noch vermehrt werden ſollte, war am Ende des erſten ein zweites Gebäude angefügt, das um ein Stockwerk höher war und einem Thurme nicht unähnlich ſah. Dieſer zweite Bau war aus Backſteinen aufgeführt, doch hatten Moos und Flechten dem beiderſeitigen Baumaterial faſt eine und dieſelbe Farbe ver⸗ liehen; denn wenn man auch bei näherer Betrachtung unter der cryptogamiſchen Vegetation, welche die Mauern bedeckte, eine große Mannigfaltigkeit der Dinten entdeckte, ſo war doch auf einige Entfernung ein bräunliches Grau diejenige Färbung, welche das Ganze überzog. Die Fenſter in dem längeren Baue waren Spitzbogenfeſter, mit ziemlich roher und nachläſſiger Verzierung; die in dem höheren und brei⸗ teren Theile waren im Gegentheil meiſt viereckig, mit einem Steinſchild darüber; einige zeigten auch jenen Flachbogen, der für den ſchlechteſten Tudorſtyl ſo charakteriſtiſch iſt. Das ganze Gebäude war nicht ſehr ausgedehnt, und es war beim erſten Blicke klar, daß der lange Theil zu Scheunen, Stallungen und Magazinen beſtimmt war, während der andere die Wohnungen enthielt.

Etwa ſechszig bis ſiebenzig Schritte vom Hauſe ent⸗ fernt ſah man einen hohen Abhang, mit einer langen drei⸗ fachen Reihe alter Ulmen begrenzt, welche unzähligen Krähen den Raum zu Neſtern darboten; ein kleiner klarer Strom,