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„O ich meine blos, es ſey jebenfalls ein Glück, keine Erwartungen zu hegen, denn ich habe noch immer bemerkt, daß, wer am wenigſten hoffte, der Erfüllung am nächſten war,“ entgegnete Mr. Mullins.
„Wirklich!“ rief Kapitän Donovan, ihn mit freund⸗ lichem Lächeln anſehend.„Allerdings hat er eben, als ich heut' Abend das Zimmer verließ, davon geſprochen, daß ich eines Tages über großes Vermöogen verfügen ſollte; ich wollte aber nicht daran glauben.“
Der Advokat fühlte eine Anwandlung großherziger Bosheit, wie ehrliche Männer ſte immer empfinden, wenn ſie ein ſpitzbübiſches Spiel vor Augen haben, und das Gewebe des Intriguanten durchbrochen ſehen; er erwiederte deß⸗ halb mit ernſtem Kopfſchütteln:
„Ihr hättet ihm blindlings glauben dürfen, Kapitän: Sir Walter iſt nicht der Mann, der nur ſo in den Tag hin⸗ ein ſpricht. Aber bei meinem Leben„ich muß mich nieder⸗ ſetzen und die Schrift vollenden, denn der alte Herr ſagt, er wolle aufbleiben, bis ſie fertig ſey, und ich werde wenig⸗ ſtens zwei Stunden dazu brauchen.— Ei ſieh, Junker Theodor! wie geht’s Euch?“ fuhr er fort, als ob er den Knaben erſt jetzt gewahr würde, indem er ihm freundlich die Hand bot.„Ach armer Junge!“ fuhr er leiſe und mit einem Seufzer fort, der durchaus wohlgemeint war, was auch der Leſer davon halten mag, als er Kapitän Donovan’s Blicke auf den Knaben geheftet ſah.
„Er iſt mir abgeneigt, dieſer Mullins,“ ſagte Donovan
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