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Margarethe Graham : Roman / von G. P. R. James
Entstehung
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er ſuche mir in ſeiner Großmuth eine Schlinge zu legen; allein er verſicherte mir aufs Feierlichſte, daß er nur Wahr⸗ heit berichtet habe, und wie Du Dir leicht denken kannſt, meine Liebe, machte ich keine weitere Einwendung, mein Eigenthum zurückzunehmen. Er erinnerte mich an mein Ge⸗ lübde, ſein Geſtändniß, ſo lange er lebe, vor Niemand zu wiederholen, und ich gab ihm aufs Neue mein Wort mit dem feſten Entſchluſſe, es unverletzt zu erhalten. Ich hätte die Geſchichte um keinen Preis der Welt vor ſeinem Tode erzählt, und würde es auch jetzt nicht gethan haben, wenn ich nicht fühlte, daß es keinen Gegenſtand geben darf, wel⸗ chen ich und Margarethe nicht zuſammen beſprechen dürften. Nur Du, mein Maͤdchen, ſollſt jene Geſchichte erfahren, denn wenn ich auch mit Leslie nicht darin übereinſtimme, daß ich den armen Harrington für einen feinen ehrenwerthen Burſchen halte, ſo glaube ich doch, daß in ihm, wie in einem großen Theile der beſſern Klaſſen in England viel Stoff zum Guten ſteckte, obgleich die beſſeren Eigenſchaften in ſeinem Falle von Laſtern, Thorheiten und angenommenem Weſen verdorben waren.

So lautete Fairfax' Erzählung über einen Vorfall, welchen ich in einem früheren Kapitel meines Werkes ſo gerne berichtet hätte, und auch ſpäter zu erzählen verſprach; da aber der Beſitzer des Geheimniſſes daſſelbe damals zu verbreiten nicht für gut fand wie hätte ich es thun können?

Ende.