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Kriegskameraden Harrington, welcher über meinen Anblick ausnehmend erfreut ſchien, und es, wie ich glaube, auch wirklich war, mich auf ſein Zimmer einlud und daſelbſt be⸗ wirthete, ſo gut der Ort es nur immer erlaubte. Da er jedoch ſah, daß ich ſehr niedergedrückt war und mich nach der Weiterreiſe ſehnte, ſo richtete er allerhand Fragen an mich, wobei er ſich jedoch mit mehr Zartſinn benahm, als ich nach den früheren Vorgängen erwartet hätte. Ich antwortete ihm offenherzig, daß ich nach London eile, um meine Stelle zu verkaufen, weil alle meine künftigen Lebensausſichten von dem Auſtreiben einer kleinen Geldſumme, welche ich nicht beſaß, abhingen. Er bot mir alsbald ſeinen Beiſtand an, was ich jedoch entſchieden ablehnte, da er nicht der Mann war, gegen den ich mir eine Verpflichtung auferlegen mochte. Ich ſagte ihm, es ſey gegen meinen Grundſatz, Geld zu borgen, und dieſe Antwort ſchien ihn in tieferes Nachſinnen zu verſenken, als ich es jemals an ihm erlebt hatte. Er hielt mir entgegen, wie es gar nichts auf ſich habe, wenn ich von einem alten Freunde ein Darlehen von einigen hundert Pfunden annähme, welche ja eben durch den übereilten Schritt, den ich ohne Noth zu thun beabſichtige, jederzeit leicht zurückbezahlt werden könnten. Ich erwiederte ihm, hundert Pfund ſey Alles, was ich bedürfe, aber auch ſte moge ich nicht entlehnen.“
„Er gerieth abermals in noch tieferes Nachgrübeln, und ließ dann Wein herbeiholen, wovon er eine gute Portion zu ſich nahm. Ich hatte früher oft bemerkt, daß unter dem Einfluſſe des Weines ein von Natur offener großherziger


