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anzuhören, in der Hoffnung, jene furchtbaren Gedanken aus meiner Seele zu verbannen. Wovon er zuerſt ſprach, hab' ich vergeſſen; als er aber damit fertig war, ſagte er mir, er habe Dich ſehen wollen, denn vor drittehalb Jahren— er bezeichnete mir den Tag mit furchtbarer Beſtimmtheit— ſeyeſt Du beim Grauen des Morgens an ſeine Hütte gekom⸗ men und habeſt einen Schlüſſel fallen laſſen, den er Dir gerne zurückſtellen möchte. Er zeigte mir den Schlüſſel, Allan— er gehört zu der eiſernen Kaſſe, welche in des alten armen Mannes Hauſe zu Braunſchweig in die Wand einge⸗ laſſen iſt; er hatte mir ihn noch am Tage ſeines Todes ge⸗ zeigt, und trug ihn bei ſich, als er getödtet wurde. Hier iſt er, denn ich entriß ihn dem guten Ben, aus Furcht, er könnte gegen Dich zeugen, und fiel dann abermals in Ohn⸗ macht.“ 3
Fairfax drückte ſie an ſeine Bruſt.
„Du hatteſt in der That Urſache genug, Dein Herz zu martern, meine Margarethe,“ ſagte er;„aber warum haſt Du mir dies Alles nicht ſogleich geſagt?“
„Das eben iſt mein Unrecht,“ gab ſie zur Antwort; „aber bedenke auch, Fairfar— was hatte ich nicht Alles zu fürchten, wenn ich meine Gefühle ausſprach? Ich hatte von einem Gegenſtande zu reden, den Du verabſcheuteſt; konnteſt Du mir auch Alles erklären, ſo durfteſt Du mich um meiner Zweifel willen haſſen. Wurde nicht Alles von Dir aufge⸗ klärt— was mußte aus dieſem Zweifel werden? Was ich auch that— ich fürchtete Dich jedenfalls zu verlieren, und ich zögerte und zitterte und zog mich in mich ſelbſt zurück,
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