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Tommy Hicks an Liſt aufnehmen, und es geſchah nicht ſelten, daß er, wenn er wegen eines ſeiner Streiche vor den Magiſtrat gefordert wurde, die ganze Gerichtsbank durch ſeine ſonderbaren aber verſchmitzten Antworten in Verlegenheit ſetzte. Seine Mutter hatte ihm bei ihrem Tode ein kleines Vermögen zu ſeinem Unterhalte hinter⸗ laſſen, ſo daß der Simpel in der Hütte eines alten Ehe⸗ paars, tief hinten im Moore gelegen, fortwährend Klei⸗ dung und Koſt hätte haben können; aber er blieb oft Tage, Wochen, ja ganze Monate aus, und hatte im Laufe ſeiner Wanderungen verſchiedene Arbeitshäuſer und zwei Gefäng⸗ niſſe bewohnt, denn Tommy Hicks war kein harmloſer Un⸗ glücklicher und verdiente keineswegs den Namen, den man Perſonen ſeiner Art ſo oft bewilligt.
Der Mann, dem ſein Rufen galt, hatte bald Gele⸗ genheit, ſich hievon zu überzeugen, denn während er un⸗ vorſichtig der erhaltenen Weiſung folgte, ſank er bis an die Kniee in ein Stück Marſchboden, und beim nächſten Schritte hätte ihm der Moraſt bis über den Kopf gereicht, während Tommy Hicks mit den Händen in den Taſchen dem Auftritte zuſah und ſich höchlich daran ergötzte, ohne jedoch ſeine Freude durch ein ſonſtiges Zeichen als höchſtens durch ein Grinſen auszudrücken, wobei er ſeinen weiten Mund von
einem Ohre bis zum andern verzog, und ſeine weißen, aber unregelmäßigen Zähne zum Vorſchein brachte.
Der Fremde war ein hochgewachſener Mann, ſtark und flink zugleich, und ſobald er merkte, welcher Streich ihm geſpielt worden, trat er einige Schritte zurück, ging


