alle Laſt auf die Armen gewälzt worden wäre. Sie werden es ändern müſſen, verlaß Dich drauf, oder— was noch ſchlimmer iſt— ſie können es nicht durchführen, denn das Volk wird es nicht mehr länger aushalten.“
„Sie ändern es nicht eher, als bis ſie gedrängt wer⸗ den,“ meinte Jakob;„einer ihrer Plane iſt jetzt der, Ben, den Arbeitslohn in ganz England, ſowohl hier wie in den Faktoreien herabzuſetzen, und das neue Geſetz iſt dabei ihre größte Stütze, denn ſiehſt Du, wir haben keine Wahl mehr: wir müſſen gerade nur nehmen, was ſie geben wollen, ſonſt bleibt uns nichts als Verhungern oder Stehlen oder ins uUnionshaus gehen.“
„Lieber wollt' ich in meiner eigenen Hütte verhungern, als mich in die Union verſetzen laſſen,“ ſagte Ben,„wenn es nicht wegen der Kinder wäre, denn ich könnt' es nicht ertragen, ſie um Brod ſchreien zu hören. Ich weiß jedoch nichts davon, Jakob, daß ſie unſere Arbeit herabbringen wollen, obwohl ſie ſchon einen tüchtigen Anlauf dazu ge⸗ nommen haben. Solche Geſetze wie dieſe machen aber, daß der arme Mann wünſchen muß, auch eine Hand dabei im Spiele zu haben, denn er findet doch keines, das Andere zu ſeinem Beſten erdacht hätten. Ich glaube wohl, daß einige von den Herren dies gerne thäten; aber ſie wiſſen nicht— wie, und das Ende vom Lied iſt, daß ſie das Lamm
den Klauen des Wolfs überantworten, und dem Wolfe an⸗ empfehlen, es wohl zu beaufſichtigen— das nennen ſie dann politiſche Oekonomie. Derſelbe Fall iſt's an d Faktoreiorten; der Meiſter kann thun was er mag, und der


