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fort, fuhr uͤber drei Arme des Fluſſes, und kam dann in ein ſpurloſes Labyrinth von Schnee, der— 6 Fuß tief lag. Ich hatte mit ſo vielen Schwierigkeiten zu kaͤmpfen, daß ich das 15 Meilen entfernte Utka⸗ Oſtrog erſt am folgenden Tag erreichte.
Ich ſetzte nun mit Hunden meine Reiſe fort, nach dem unanſehnlichen Ki ckchick und Kolowsky⸗ Oſtrog. In der Nachbarſchaft befinden ſich mehrere ſchoͤne Seen, die nie zugefrieren, und in denen man den ganzen Winter Forellen faͤngt. Rennthiere und wilde Schaafe finden ſich in den Bergen und Waͤl⸗ dern haͤufig; an den Kuͤſten dehnt ſich fortwaͤhrend ein ſchoͤnes Wieſenland aus.
Als ich in W orowskov⸗Oſtrog anlangte, bemerkte ich 40 Stuͤck Rindvieh; eine Seltenheit in Kamtſchatka, weßwegen die wenigen Einwohner fuͤr ſehr wohlhabend gehalten werden.
Von Krutochorowa aus ſieht man den beruͤhm⸗ ten Sopka(brennenden Berg) von Itſchinsk. Obwohl die Gegend uͤppig iſt, ſo trifft man doch nicht ein einziges Stuͤck Rindvieh.
Der Weg war ungemein gut, und das Wetter
ſehr kalt, 25° unter Null. Ich begab mich nach
Moroſoſchna und Belagolowsk⸗Oſtroy, wurde aber auf dieſer Station zweimal in dem Fluſſe umge⸗ worfen. Da ich mich weder trocknen, noch umkleiden konnte, ſo hatte ich, zumal an den Fuͤßen, viel zu leiden.


