Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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275 mal ſogar 3 an einem Orte. Da die Chineſen in ihrem Kriege keine Kanonen brauchen, ſo koͤnnen dieſe feſten Schloͤſſer Schutzorte ſeyn.

Mit Anfang des Jahres 179 uͤbernachteten wir in der Stadt Tſeo⸗schen, welche außer einem hohen Thurm und einem Triumphbogen nichts Merkwuͤrdi⸗ ges enthaͤlt. Wir fanden keine Betten und mußten auf dem Boden ſchlafen. Die Haͤuſer der Stadt ver⸗ riethen Armuth, und dieſes war der Charakter aller Doͤrfer, welche wir heute durchreiſten. Im Hofe vor dem großen Betſaal des noch gut erhaltenen Tempels ſtehen 2 Cypreſſen, welche 400 Jahre alt ſeyn ſollen. Vor dem Tempel ſtehen 2 praͤchtige Triumphbogen, welche dem Andenken des Mong⸗fou⸗tſu, welcher fuͤr den groͤßten Philoſophen nach dem Confucins gehalten wird, geweiht iſt.

Den 2. Januar reiſten wir von Yen⸗tcheou⸗ fou ab, dem Geburtsorte des großen Confucius uͤber eine ſehr ſchoͤne ſteinerne Bruͤcke, welche 260 Schritte lang und 32 Fuß breit iſt.

Ueber die Staͤdte Quen⸗chang⸗chen, Tong⸗ ping⸗tcheou, Tong⸗ngoschen kamen wir in die Vorſtadt von Gin⸗ping-chen. Ein Mandarin mit einem blauen durchſichtigen Knopfe bezeugte uns ſeine Ehrerbietung und entfernte ſich gleich wieder. Ohne Zweifel hatte er der Wache Befehl gegeben, den Geſandten mit einer dreimaligen Salve zu empfangen, wenn er vorbeireiſte, denn es war das erſtemal, daß