Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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chen, welche nach ihrem Walle zu urtheilen, denn dieſen konnten wir allein ſehen, nicht unbetraͤchtlich ſeyn muß, wurde der Geſandte mit einer dreifachen Salve bewillkommnet. Bei unſerer Abreiſe verließen uns die Berge, ſo daß das Auge frei bis an den Ho⸗ rizont herumſchweben konnte. Die Stadt Tay⸗ho⸗ chen einige Li von dem Ufer des Fluſſes in der Ebene gegen Weſt gewaͤhrte uns einen angenehmen Anblick. Kurz vor dem Weiler Tun⸗tchin⸗paa wurde das weſtliche Ufer des Fluſſes wieder gebirgig und ſteinig und dauerte bis Faa⸗chak⸗tong fort.

Den 1. wurde die Stadt Ki⸗ngan⸗fu unſer Zu⸗ fluchtsort. Wir wurden mit einer dreimaligen Salve empfangen. Ein großes Gedraͤnge und eine allgemeine Erleuchtung zeichneten unſere Gegenwart aus; nichts deſto weniger konnten wir etwas deutlich von dieſet Stadt ſehen, außer daß ſie betraͤchtlich lang iſt und am Ufer des Fluſſes hinlaͤuft, auf welchem ſich mehrert 100 Fahrzeuge befanden. Die Entfernung zwiſchen Tay⸗ho⸗chen und Ki⸗ngan⸗fu rechnet man auj 180 Li(28 Meilen).

Den 8. waren wir fruͤhe vor der kleinen Stadt Kia⸗kiang⸗chan, deren Wall und Mauer betraͤcht⸗ lich iſt: dieſe zieht ſich ſogar uͤber den Gipfel zwein hoher Berge, an deren Fuße Haͤuſer ſtehen. Um die Stadt erblickt man mehrere ſchoͤne von Baͤumen beſchat⸗ tete Landhaͤuſer. Ein aͤhnliches Gemaͤlde bietet das oͤſtliche Ufer des Fluſſes dar. Da wir uns wegen der

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