Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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zellain bereitet wird. Am 7. Maͤrz kamen wir uͤber den großen Fluß Kaſſagaba zur Stadt Sanga, welche der Sitz des Landesfuͤrſten, mit Graͤben und Waͤllen umgeben iſt, und Wache in den Thoren hat.

Die verehelichten Frauenzimmer daſelbſt hatten alle

Haare aus den Augenbraunen gerupft, wie jene zu Nangaſacki vom Brauttage an ihre Zaͤhne kuͤnſtlich ſchwaͤrzen. Am 8. kamen wir zur Stadt Itska. Die Straſſen ſind hier ungemein gut, reinlich, mit Meilenzeigern verſehen, und jeder Reiſende nach Hof iſt auf die linke Seite gewieſen, wie die zuruͤckkehren⸗ den auf die rechte. Am 9. kamen wir zum Fluſſe No⸗ gata, und in die große und reiche Handelsſtadt Ko⸗ kura. Am 1. erreichten wir die Stadt Simono⸗ ſeki, am 12. beſtiegen wir ein großes japaniſches Fahrzeug von 90 Fuß in der Laͤnge. Ueber Kamiro ſegelten wir nach Nakaſſima und Kaminoſeki, wo wir wegen widriger Winde faſt drei Wochen ver⸗ weilen mußten. Wir fuhren dann nach Dſinoka⸗ meru bis Miterai, welcher Hafen ſehr groß und ſicher iſt. Wiur ſetzten nun unſere Reiſe zur See mit guͤnſti⸗ gerem Winde bis Fiogo fort, wo wir nach einer ge⸗ faͤhrlichen Reiſe von 26 Tagen ankamen. Dieſes hat einen großen Hafen, welcher gegen Suͤden off n iſt, und auf Befehl des Kaiſers Feki außerordentlich gut verdammt wurde, damit die Meereswogen nicht ein⸗

dringen koͤnnten. Am 8. April gelangten wir nach