Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſes Jahr nach Japan ſchickte, beſtanden in einer großen Menge Poudrezucker und Elfenbein, rothem Braſilienholz zum Faͤrben, Zinn, Blei, Stangeneiſen, feinen Zitz, Kleidern, Raſch, Seidenzeuge, Mutter⸗ nelken, Schaalen der Schildkroͤte ꝛe. Von Privaten wurden zugleich eingefuͤhrt Saffran, Theriak, Lakritzen⸗ Saft, Brillen, Spiegel, Taſchen⸗Uhren ꝛc. Nach einer Vorſchrift der Regierung vom Jahre 1685 durfte der Be⸗ trag der von der Kompagnie verkauften Waaren nicht uͤber 300,000 Thlr. ſteigen. Muſter ſind bei dem Gou⸗

verneur niedergelegt, nach welchen die Kaufleute in

Nangaſaki ſteigern, die Zahlung geſchah nach Maß⸗ z. B. fuͤr ein Maß Einhorn acht Maß Silber. Die Japaner legen dem Einhorn die Kraft bei, das Leben zu verlaͤngern, die Kraͤfte zu ſtaͤrken, das Ge⸗ daͤchtniß zu erhalten, und alle Kraͤmpfe zu beſeitigen. Die Ninziwurzel wird hier nicht geringe bezahlt. Die Chineſen bringen ſie aus dem naͤchſten China und aus Korea unverfaͤlſcht, die Hollaͤnder aber bringen

die unaͤchte, welche ſie von den Franzoſen aus Ame⸗

rika erhalten. Dagegen iſt verboten, Muͤnzen, Land⸗ karten, Buͤcher mit Nachrichten vom Lande und der Regierung derſelben, und alle Arten von Gewehren auszufuͤhren, beſonders die vortrefflichen Saͤbel, wel⸗ che nirgends ſo gut verfertigt werden.

So nahe die Laͤnder China und Japan ſich ſind, ſo ſind doch deren Bewohner in Allem von einan⸗ der verſchieden. Erſtere tragen ein Wambs, weite