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Zweiter Theil.
I. Am 2. Maͤrz 177s ſegelte ich als außerordent⸗ licher Wundarzt auf dem Schiffe Loo unter dem Ka⸗ pitain Bergh, vom Kap nach Batavia. Auf dieſem Schiffe befand ſich ein junger Graf von Loͤ⸗ wenſtein, welcher ungluͤcklicher Weiſe in die Haͤnde eines Werbers(Seelenverkaͤufers) gerathen war, nach dem Kap abgeſchickt, und daſelbſt gezwungen wurde ſogar nach Java ſich zu begeben, ohne daß der Gou⸗ verneur gewagt haͤtte, ihn ſogleich nach Holland zuruͤck zu ſchicken. Nach ſeiner Erzaͤhlung war er mit ſeinem Bedienten auf der Reiſe nach Nimwegen in das Haus eines Seelenverkaͤufers gekommen, wel⸗ cher ihm alles raubte, ihn drei Tage einſperrte, und nach Amſterdam zu einem andern Werber ſchickte, von welchem er nach drei woͤchentlicher Einſperrung auf das Schiff geſchickt wurde, ohne vorher im oſtin⸗ diſchen Hauſe, oder bei der Muſterung geweſen zu ſeyn. Er hatte nichts erhalten koͤnnen, als ſein rothes Kleid, und einen ſehr koſtbaren Ring. Waͤhrend der Seereiſe iſt ſein Bedienter geſtorben; er ſelbſt war auch
ſtets krank, und wurde deßwegen in das Spital auf 51. Bd. China. II. 2, 7 3


