Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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keinen Satz haben, ſo hatten doch die Steine derſelben, welche uͤber die Oberflaͤche des Waſſers etwas hervor⸗ ragten, eine graue Rinde. Ein Knaͤuel blauer Wolle

aͤnderte im Waſſer ſeine Farbe ſo wenig, als blaues Zuckerparier, zum Beweiſe, daß keine Saͤure darinn enthalten war. Durch beigemiſchten Bleizucker bekam das Waſſer eine Milchfarbe, und China⸗Pulver mach⸗ te es etwas braun. Die Quelle lauft allzeit gleich ſtark, und iſt im Sommer heißer. Man kann Lein⸗ wand in dem Waſſer reinigen, ohne daß ſie ſich etwas faͤrbt; auch laͤßt ſich Fleiſch dariun kochen, ohne daß es unſchmackhaft wird. Alles dieſes beweiſet die Rein⸗ heit des Waſſers. Aus den Quellenadern ſammelt ſich das Waſſer in groͤßeren oder geringeren Hoͤhlen, in

welche man ſich ſetzen kann, wenn man das Bad be⸗

nutzen will. Ueber einige Hoͤhlen ſind kleine Huͤtten gebaut, neben welchen kaltes Waſſer von den Bergen

herabgeleitet wird. Wer dieſes Bad unbedingt ge⸗

braucht, ſetzt ſich einer großen Gefahr aus; denn die Hitze des Waſſers vermehrt das Herzklopfen, treibt das Blut nach der Oberflaͤche und den hoͤheren Thei⸗ len des Koͤrpers, und zieht es immer ſtaͤrker vom Kopfe ab; weßwegen oͤfters Ohnmachten, Eckel und Erbre⸗ chen folgen.

Am 16. Oktober gingen wir uͤber einen ſehr tie⸗ fen Fluß auf Philipp⸗ und Jaeob⸗Bota. In dieſer Gegend ſah ich Katzen⸗Silber, mit durchſich⸗ tigem kryſtalliſirtem Kalkſpathe gemiſcht; auch Bergpech⸗