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nonenſchuͤſſen, welche der Khan erwiederte. Obwohl Elton in ſehr ſchlechten Geſundheits⸗Umſtaͤnden war, ſo mußte er doch dreißig Zimmerleute nach Ghilan fuͤhren. Waͤhrend der Reiſe ſtarb einer derſelben. Seine Freunde legten ſein Geſicht ſehr ſorgfaͤltig ge⸗ gen Morgen, wollten aber ſeinen Koͤrper nicht an⸗ ruͤhren, um ſich nicht zu verunreinigen, und auch nicht zugeben, daß der Leichnam uͤber Bord geworfen wuͤrde.
Die Perſer werden am Sterbetage Abends begra⸗ ben, aber vorher gewaſchen. Vor der Beerdigung wird die Leiche in ein baumwollenes Tuch gewickelt, auf welches verſchiedene Stuͤcke aus dem Koran ge⸗ druckt ſind. Einige Verwandten mit dem Mullah begleiten die Leiche, und ſingen Stuͤcke aus dem Koran.
In Langarood angekommen, wurde Hanway krank, und miethete ſich zur Herſtellung ſeiner Ge⸗ ſundheit in Lahijan, ſieben Meilen von Langa⸗ rood, eine Wohnung. Es iſt der geſundeſte Ort in dieſer Gegend, und wurde von Schach Abbas dem Großen unterworfen. Es war ehemals die Hauptſtadt der Landſchaft, und der Sitz ihres Koͤnigs. Han⸗ way zerſiel hier mit Herrn Elton, ſo daß zwiſchen ihnen ein voͤlliger Bruch entſtand.
Ix. Er war nicht lange daſelbſt, ſo kam ein Ab⸗ geordneter von Aſtrabad mit einer ferneren Summe von 9000 Kronen. Geneſen ging er wieder nach


