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den andern gerechnet, betraͤgt fuͤr den Mann jedes Jahr 100 Kronen. Hiebei wird jedem eine gewiſſe Gabe an Reis gereicht. Die Theuerung der Lebens⸗ mittel, und die koſtbare Art zu leben macht dieſes un⸗ umgaͤnglich nothwendig. Die ganze Armee war durch den Schach mit dem Gebrauche des koſtbarſten Ge⸗ ſchirres ſehr aufgemuntert. Der Schach iſt ſehr gei⸗ tzig; ſeine Unmenſchlichkeit war zuweilen ſo groß, daß er die empfindlichſten fuͤr die Verbrecher ausfann, die Vollſtreckung derſelben mit dem groͤßten Entzuͤcken
anſah, und ſogar die Ungluͤcklichen in ihrer Pein verſpottete.
VI. Bei ſeiner Ruͤckreiſe nach Aſtrabad mußte Hauway wegen Unſicherheit der Berge um Kasbin von Seite der Straßenraͤuber einen andern Weg ein⸗ ſchlagen. Er wandte ſich daher nach Ghilan.
Einige Meilen ging der Weg uͤber Berge, wo der Wind ſo heftig und empfindlich bließ, daß unſer Rei⸗ ſender kaum athmen konnte. Jedoch erholte er ſich bald wieder in dem Dorfe Abai, welches in einem uͤberaus anmuthigen Thale liegt. An Aeſten der Baͤu⸗ me bemerkte er viele zerriſſene Kleidungsſtuͤcke, welche als Zaubermittel von Abgehenden aus Ghilan zu⸗ ruͤck gelaſſen worden waren. Der ſchlangenmaͤßige Graben des Kizilaſan nebſt den abwechſelnden Ge⸗
genden und Waͤldern verurſachte einen erfreulichen Anblick. Nervritt:


