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Nur Offiziere, welche die unmittelbare Aufwartung haben, duͤrfen in das große Zelt treten. Die uͤbrigen bilden vor demſelben einen Halbkreis.
Auf dem Lagermarkte findet man alle Lebensmit⸗ tel und Nothwendigkeiten. Den Preis derſelben be⸗ ſtimmt der Schach, und jede Ueberſteigung wird ſtark beſtraft. 3
Die kaiſerlichen Fahnen ſind ſo groß, daß man zwoͤlf Leute braucht, um ſie in die Hoͤhe zu heben. Dadurch ſoll verhindert werden, daß der Feind ſie nicht fortbringen kann. Bei dem Aufbruche aus dem Lager wird eine Fahne zum Zeichen herab genommen. Die große Armee begibt ſich immer einige Stunden vor dem Schach auf den Weg, weil er auf der Reiſe ſcharf zu reiten pflegt. Sechzig Weiber und faſt eben ſo viele Verſchnittene dienen immer zur Aufwartung. Vor ihm gehen die leichten Truppen zu Fuße und die Leibwache, welche ganze Meilen vorher die Straße be⸗ ſetzen. Wer nicht ausweicht, wird zu Boden gewor⸗ fen. Reiſet der Schach mit ſeinen Frauen, ſo bleibt die Armee eine Meile weit entfernt. Die Frauen reiten auf weißen Roſſen, wie die Maͤnner. Bei nicht gefaͤhrlichen Unternehmungen ſind im ganzen Lager gewoͤhnlich noch einmal ſo viel Weiber als Maͤnner.
Der Schach hatte 200,000 Mann, zu deren Unter⸗ haltung ganz Perſien verheert ward, und Indien 120 Millionen Pfd. Sterling nebſt vielen tauſend Seelen bergeben mußte. Der Sold der Soldaten, einen mit


