Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Balfruſch, der Hauptſtadt von Mazanderan zu begleiten, ward durch die Nachricht von einer Trup⸗ ven⸗Zuſammenziehung in der Umgegend nichtig gemacht. Doch brachten ſie Bitten und Drohungen dahin, daß ſie ihn zu einer kleinen Huͤtte wieſen, welche ſich nach einigen Meilen an den Ufern des Fluſſes befand, wo er uͤber denſelben ſetzte, und mit ſanften Morgen⸗ winde nach Meſchedizar kam.

In Meſchedizar erhielt er von den Offizieren durch Vorſtellung ſeiner mißlichen Lage ein Pferd, und fuͤr ſeine Diener vier Maulthiere, Auf ſeinem Wege nach Balfruſch gerjeth er in Gefahr, noch einmal gepluͤndert zu werden. Die Turkomannen drangen ſchon in das eine Thor der Stadt, waͤhrend der Khau aus dem andern entfloh. Han way machte mit ihm Geſellſchaft, und verließ ſich auf die Verſprechungen des Khau. Mit dieſem reiſte er einige Tage, bis ſie das Haus des Veziers erreichten, wo ſie uͤbernachte⸗ ten. Ungeachtet aller Verſprechungen machte der Khan um Mitternacht ſich wieder auf den Weg, und nahm alle Habſeligkeiten, Pferde, Waffen und Sachen von Wer⸗ the mit ſich. Unſern Reiſenden ließ er nur mit drei Bedienten zuruͤck; er konnte nur zu Fuß weiter kom⸗ men. Nichts deſtoweniger eilte er in einer uͤberaus finſtern und regneriſchen Nacht nach, und erreichte gluͤcklich ſeinen Zweck. Durch ſchr demuͤthige Vor⸗ ſtelungen brachte er es dahin, daß ihm Pferde gege⸗ ben wurden, fuͤr welche er jedoch einen ſehr hohen