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darin liegenden Staͤdte und Doͤrfer vom Feuer ſehr beſchaͤdigt. Dieß ſind die Spuren des letzten Duͤr⸗ keukrieges.
Aſtrachan hat mit ſeinen Vorſtaͤdten ungefaͤhr fuͤnf Meilen im Umfange. Ehemals gehoͤrte dieſe Stadt den Tataren, jetzt ſteht ſie unter ruſſi⸗ ſcher Herrſchaft. Das Land iſt fruchtbar, aber das Klima ungeſund wegen der vielen Moraͤſte in der Um⸗ gegend, und wegen der großen Ueberſchwemmungen im Herbſte. Vom Juli bis September richten die Heuſchrecken große Verwuͤſtungen Knf.
Der Handel der Stadt beſchraͤnkt ſich auf das ruſſiſche Gebiet und auf Perſien; uur wird er duſch die Meutereien der Tataren ſehr geſtoͤrt.
Indiſche Heiden beten in dieſer Stadt in ci⸗ nem Tempel ein haͤßlich geſtaltetes Goͤtzenbild an. Ihre Andacht beſteht im Stillſchweigen und Nieder⸗
fallen. Nur der Prieſter wendet ſich verſchiedete
Male an den Herrn der Natur durch Mahomeds Vermittelung.
Wenn eine ihrer Toͤchter heirathbar iſt, ſo uͤbe⸗ decken ſie ihr Zelt mit weißer Leinwand, und mit ei⸗ nem bunten Tuche oben auf der Spitze, welches mit rothen Baͤndern gebunden iſt. An der Seite des Zal⸗ tes ſteht ein bunter Wagen, als ihr Heirathsgut. Wer
dem Vater das groͤßte Geſchenk bietet, bekommt zie
Tochter zur Ehe. Ihre Graͤber ſind ſehr tief, nit Ziegeln eingefaßt, inwendig uͤbertuͤncht, und mit ei⸗


