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ſchlecht gedeckte, ſtinkende Huͤtte aus Stroh mieine Waaren bringen laſſen. Gleich darauf wurde ich von zwei Janitſcharen zu dem Lieutenant des Gouverneurs geladen, welcher in der Abweſenheit dieles ſeine Stelle vertritt, und mußte, von meinem treuloſen Diener verrathen, obgleich ich mich ſehr entgegenſtellte, bis endlich Feſſeln zur Nachgiebigkeit zwangen, 100 Du⸗ katen demſelben bezahlen.
Des andern Dags kam eine Wache an meine Huͤtte, um mich zu beobachten, wenn ich abreiſen wuͤrde. Sie unterſuchte meinen Sattel, druͤckte ihn auf alle Weiſe; hinſichtlich der Schwere gab ich ih⸗ nen zur Antwort, daß ich ihn deßwegen ſo ſchwer haͤtte machen laſſen, um mich deſſelben auch bei Maul⸗
thieren zu bedienen. Als ſie auch meine Taſche un⸗
terſuchen wollten, riß ich meinen Rock auf, und befreite mich durch dieſe Dreiſtigkeit von fernerem Unterſuchen.
Begleitet von zwei Dienern des Zollaufſehers und mit einem Paſſe verſehen, brach ich nach Akalzike auf. Hier fing ich nun wieder an zu athmen, und meine abgematteten Lebensgeiſter zu erquicken. Fuͤnf ganze Monate ſchwebte ich in Angſt und Schrecken. Die ſchaͤndlichen Konſiskationen der Guͤter, die Ge⸗ fahr auf dem ſchwarzen Meere, die mir oft bevorſte⸗ hende Sklaverei, die Drohung mit einer mingreliſchen Megaͤre verheirathet zu werden, der Verluſt ſo vieler Guͤter und meiner Freiheit, hatten meine Gemuͤths⸗ ruhe ziemlich geſtoͤrt.


