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geringes, aber ziemlich eintraͤgliches Amt eines Man⸗ darins war. Schon im vorigen Jahre hatte er ſich mit Pien⸗kuan⸗chi aus dem Fuͤrſtenthume Song vermaͤhit, von welcher er einen Sohn zeugte, den er Pe⸗yu nannte. Er blieb jedoch nicht laͤnger als ein Jahr Verwalter der Lebens⸗Mittel: da er ſich mit vieler Klugheit benahm, ſo uͤbertrug ihm Dchgo⸗ko ng die Aufſicht uͤber die wilden Thiere. Im Jahr 517 vernahm der Fuͤrſt Tchao⸗kong, welcher ſeit einem Jahre im Lande Tſi ſich aufgehalten hatte, daß der im Fuͤrſtenthume Lou entſtandene Aufruhr ſeinen Liebling Confucius genoͤthigt habe, ſich in jenes von Tſi zu fluͤchten. Dieſe Unannehmlichkeit des be⸗ ruͤhmten Philoſophen ſchmerzte den Fuͤrſten mehr, als die in ſeinem Lande entſtandene Unordnung. King⸗ kong, Regent von Tſi, bemuͤhte ſich den großen Mann nach Wuͤrde zu empfangen, und lud ihn ein, an ſeinen Hof zu kommen, was auch Confucius befolgte. King⸗kon, wollte bei dieſer erſten Unter⸗ redung ſogleich ſich uͤberzeugen, ob Conf ucius wirk⸗ lich ſo aufgeklaͤrt ſey, als er nach dem allgemeinen Rufe ſeyn ſollte. Er fragte ihn alſo, worin die gute Regierung beſtehe? Confucius erwiederte:„ſie beſteht darin, daß der Regent wirklicher Herr, und der Untergeordnete wirklicher Unterthan; der Vater wirk⸗ licher Vater, der Sohn wirklicher Sohn ſey, und Je⸗ der gegen den Andern nach dieſem Verhaͤltniſſe ſich benehme.“ King⸗kong:„dieß iſt ganz wahr; denn


