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San, welche gewoͤhnlich auf unſern Charten Turon heißt.
Von Pulo⸗Condore kamen wir am 24. Mat vor die letzt genannte ſichere und bequeme Bai. Als die Fiſcher uns gewahr wurden, eilten ſie davon. End⸗ kich gelang uns, einen Kahn einzuholen, in welchem ſich ein alter Mann in ſchlechter Kleidung befand. Jedoch ward er fuͤr uns von großer Wichtigkeit, denn ohne ihn haͤtten wir unmoͤglich den Weg in die Bat finden koͤnnen. Die Eingebornen waren den erſten dag zwar etwas ſchuͤchtern, als ſie aber ſahen, daß ſie ihre Produkte um jeden ſelbſt beliebigen Preis und gegen baares Geld an uns verkaufen konnten, wurden nir mit Vieh aller Art, mit Fruͤchten und Vegetabi⸗ len im groͤßten Ueberfluſſe verſorgt. Auch die Be⸗ fehlshaber der Stadt erwieſen uns viele Hoͤflichkeit, und beſuchten uns ſogar am Bord unſeres Schiffes. So wenig die vornehmſten Beamten der Stadt an urſerer Kochkunſt Geſchmack ſinden konnten; deſto mehr hatten ſie eine Begierde nach Rum, Branntwein und andern geiſtigen Getraͤnken; denn, wenn ſie von dem Schiffe ſich wieder wegbegaben, ſo waren ſie jedes⸗ mal im hoͤchſten Grade betrunken.
Die Cochinchineſen uͤbertreffen ihre aͤußerſt hoͤflichen Nachbarn, die Chineſen, an gaſtfreundli⸗ cher Freigebigkeit: denn ſie bedecken nicht nur den ganzen diſch mit Speiſen, ſondern ſie ſtellen auch die Schuͤſſem reihenweiſe drei⸗ bis vierfach uͤbereinander.


