95
Waſſer. In den meiſten Quellen hat das Waſſer einen ſalzigen Geſchmack, allein ſeitwaͤrts von dem großen Krater fanden wir eine, welche mit Stahl geſchwaͤngert war, und deren Temperatur 14120 betrug.
In die ſiedenden Quellen warfen wir Fiſche, wel⸗ che von der Angel wegkamen; innerhalb einer Vier⸗ telſtunde waren ſie vollkommen gekocht; ſie ſchmeckten uns vortrefflich. Die Menge von Krebſen, welche auf dem Sande vor der Einfahrt in den Krater bei niedrigem Waſſerſtande ſich findet, iſt gar nicht zu be⸗ ſchreiben und kaum glaublich. Auch fingen wir einen Hay, in deſſen Magen ſich vier junge lebendige Haye befanden. Ob ſie aber von dem Alten als Beute wa⸗ ren verſchlungen worden, oder ob ſie ſich freiwillig zur Entgehung einer Gefahr hierher gefluͤchtet hatten, konnten unſere naturkundigen Begleiter nicht genau beſtimmen. Nirgends, außer au den Kuͤſten von Spitzbergen, habe ich eine ſo ungeheure Menge von Wallſiſchen, Nordkapern, Meerſchweinen, See⸗ loͤwen und Seekaͤlbern geſehen, als hier. Sie ſchwam⸗ men zwiſchen den Schiffen, machten Luftſpringe, kaͤmpften mit einander, und verſchlangen einander gegenſeitig. Auch bemerkten wir einen Fiſch, welcher mit einem außerordentlichen Ungeſtuͤme den Wallfiſch angriff, ſo oft dieſer nur ſeinen ungeheuern Ruͤcken uͤber die Oberflaͤche des Meeres emporhob.
Außerdem fanden wir auf der Inſel eine erſtaun⸗ liche Menge von Voͤgeln, und die beiden Ufer des


