Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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netes Obſt hervorbringen koͤnnen. In allen hoͤhern Gegenden der Inſel ſollen die Mandelbaͤume und in den Thaͤlern die Kaſtanienbaͤume vortrefflich gedeihen.—

Teneriffa hat ungefaͤhr 100,000 Seelen. Die Alten ſcheinen die canariſchen Inſeln, unter dem Namen der gluͤcklichen Inſeln gekannt zu haben.

Als wir Teneriffa verlaſſen hatten, fingen wir in dieſer Gegend ſowohl mit der Angel, als mit der Gabel einen Delphin,(Coriphaena hippurus). Dieß thaten wir, um unſern Au gen das grauſame Vergnuͤ⸗ gen zu verſchaffen, die außerordentlich ſchoͤne, aber vergaͤngliche Farbenpracht dieſes Fiſches zu bewundern⸗ welche ſich waͤhrend des Todes-Kampfes dieſes Thie⸗ res in immer neuen, auf einander folgenden Schatti⸗ rungen uͤber den ganzen Koͤrper deſſelben verbreitet. Wenn der Fiſch aus dem Waſſer kommt, iſt er ganz goldfaͤrbig; nach und nach nimmt er alle Farben des Regenbogens an, welche in unendlicher Mannigfaltig⸗ keit ſchattirt ſind, und von jeder Seite betrachtet, ver⸗ ſchieden ausſehen.

Bei ſchoͤnem Wetter ſtellte ich auch den Verſuch mit der Flaſche an. Man laͤßt naͤmlich eine leere, ſo feſt als moͤglich mit einem Kork zugeſtopfte Flaſche in eine gewiſſe Tiefe des Meeres; zieht man ſie dann heraus, ſo findet man den Korkſtoͤpfel in das Innere der Flaſche hineingetrieben; unſer Verſuch gelang voll⸗ kommen. In den tropiſchen Klimaten wird die ver⸗