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plagt; das Klima geſund. Waldungen findet man hier nicht; die Stelle des Holzes vertritt Lyng und Torf.
Den 3. Januar 1734 ſahen ſie in der Ferne einen Brand, deſſen Urſache ſie erſt erfuhren, als ſie Te⸗ neriffa erreicht hatten. Es war naͤmlich auf der kanariſchen Inſel Lancerotta ein Berg in Brand gerathen, welcher großen Schaden angerichtet hatte. Lancerotta wird gewoͤhnlich Kanariens Korn⸗ kammer genannt, weil es den beſten Weizen in großer Menge liefert. Teneriffa unter dem 28 Grad noͤrd⸗ licher Breite hat im Sommer eine große Hitze, und im Winter eine gelinde Luft. An den Fenſtern und Thuͤren findet man kein Glas, ſondern ſtatt deſſelben ein Gitterwerk, um durch den Zug der Luft groͤßere Kuͤhlung zu bewirken.
Die Staͤdte St. Cruz und Lagona ſind be⸗ kannt. Die Religion auf Teneriffa iſt roͤmiſch⸗ katholiſch; auch herrſcht hier die ſcheußliche Inquiſi⸗ tion. Das Waſſer auf Teneriffa iſt nicht ſonderlich gut, obſchon es von den Gebirgen durch Roͤhren in die Stadt gefuͤhrt wird, welche auf Stuͤtzen ungefaͤhr 10 Ellen hoch liegen.
Den 4. Februar hatten die Reiſenden einen ſchrecklichen Sturm auszuhalten, welchem ſie aber gluͤcklich entgingen. Als ſie ſich der Linie naͤherten, fanden ſie eine Art von den in Daͤnemark bekann⸗ ten Waſſer⸗Maͤuſen, welche aufgeblaſen uͤber das


