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tadelle. Der Molo, die ſogenannte Marine, liegt auf einer durch einen 300 Fuß langen feſten Damm mit der Stadt verbundenen felſigen Inſel. Auf dem ſuͤdlichen Theile derſelben befindet ſich die Loͤwenbat⸗ terie, die auf einer gedoppelten Reihe von Kanonen 44 Geſchuͤtzſtuͤcke enthaͤlt, worunter zwei, ungefaͤhr 20 Fuß lange 6s Pfuͤnder. Unweit davon iſt ein rundes Werk(das runde Schloß) aufgeworfen, mit 48 in drei⸗Reihen aufgeſtellten Kanonen. In der Mitte er⸗ bebt ſich der Leuchtthurm mit der nach ihm benann⸗ ten Batterie des Fanals. An ſie ſchließt ſich die oͤſt⸗ liche Batterie an, die ſiaͤrker, laͤnger und mit 66 gleichfalls in drei Reihen aufgepflanzten Feuerſchluͤn⸗ den verſehen iſt. Endlich kommen noch vier andere Redouten, jede von gedoppelter Reihe, im Ganzen mit 60 Kanonen. Auf der oͤſtlichen Seite des Dam⸗ mes, dem oͤſtlichen Arme der Iuſel faſt gegenuͤber, erbliekt man zwei kleine Batterien, jede von 4 Kano⸗ nen, denen eine ſtaͤrkere von 20 Stuͤcken folgt. Letz⸗ tere iſt ein ſehr alter Bau, auf zwei große Bruͤcken⸗ bogen aufgefuͤhrt, unter denen die Durchfahrt der Fiſcherboote iſt, die ſich zum Fiſchmarkte begeben, da⸗ her das Werk auch die Batterie des Fiſchmarktes heißt. Dieß iſt dieſelbe Batterie, die waͤhrend der Beſchießung unter Lord Exmouth das Linienſchiff Leander ſo ſtark beſchaͤdigte, das ihr gegenuͤber Auker geworfen hatte, und deſſen Feuer das Werk nicht zum Schweigen zu bringen vermochte. Von da bis zur


