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nicht, ſonſt wuͤrde die hieſige Geldſucht gewiß die Koͤ⸗ pfe von ihnen allen eingebracht haben, um den darauf geſetzten Preis zu erhalten. Sind doch einige mit Koͤ⸗ pfen ihrer eignen Glaubensbruͤder gelaufen gekommen, um die Zechinen zu bekommen. Ueberdem find alle zu⸗ ruͤckgelaſſenen todten Koͤrper der Spanier unbegraben auf dem Felde liegen geblieben, liegen noch da, und ſind von verſchiedenen gezaͤhlt worden. Man hat aber keine groͤßere Zahl herausgebracht. Die Spanier muͤß⸗ ten alſo ihre Todten beim Ruͤckzuge aufgerafft, und entweder in die See geworfen, oder an Bord gebracht haben. Wie wahrſcheinlich iſt es aber, daß eine Ar⸗ mee, geſetzt auch ſie habe aus 18 000 Mann beſtanden, welcher ſo ſtark vom Feinde zugeſetzt wird, daß ſie 6000 Tode und 2000 Verwundete hat, mithin meiſtens die Haͤlfte einbuͤßt, ſo viel Zeit haben kann, um ihre Todten aufzuleſen und mitzunehmen? Eine Armee, die uͤbrigens bei dieſem Ruͤckzuge keine einzige Kanone noch Fahne eingebuͤßt? Ueberdem hatte der General, deſſen 3 Inſtruktion man auf dem Schlachtfelde vorgefunden, bei Lebeusſtrafe verboten, ketne etwanigen Todten auf⸗ zuleſen.— Nun ſind wir abermals in voller Erwar⸗ tung der Spanier. Dieß Mal wird es ſchaͤrfer herge⸗ hen, als vorigem Sommer, wenn ſie nicht wieder eine bloße Oper ſpielen wollen, wie ſie damals thaten. „Aber auch fuͤr die Euronaͤer wird es ein ſchlimmer Stand ſeyn, als vorm Jahre.


