Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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an dem Orte des ufers, wo ſie ans Land geſtiegen waren, und in voller Arbeit, ihr fliegendes Lager mit Schanzkoͤrben und ſpaniſchen Reitern zu befeſtigen. Die ganze Armee der Feinde, die ſich nunmehr zu⸗ ſammen gezogen hatte, ſtand ihnen gegen uͤber in der oben angefuͤhrten bebuſchten Ebene. Nichts, als kleine Horden, die ſich dann und wann von ihrem Heer ab⸗ ſonderten, ſprengten auf das Lager, wurden aber von dem beſtaͤndigen Feuer der Feldſtuͤcke an der Spitze deſſelben zuruͤckgewieſen. Es hatte das Anſehn, als wollten ſich die Spanier fuͤrs erſte an dieſer Stelle ausruhen, und als haͤtten ſie ihr Lager dicht am Ufer gemacht, um immer Gemeinſchaft mit der Flotte zu haben. Es ſchien auch, daß der Feind ſich nicht getraue, einen fernern Angriff auf ſie zu thun, und dies ſoll auch, wie man nachher durchgehends behauptet hat, wirklich wahr ſeyn. Denn die ſpaniſchen Kartetſchen, ihre Stangen⸗ und Kettenkugeln, welche man unter ſie hineinſchoß, hatten ſie in der That in Furcht geſetzt. Der Dey, wie man gleichfalls aus nachgehenden Nach⸗ richten weiß, hat zu verſchiedenen Malen Befehl aus der Stadt geſchickt, man ſolle noch Nachmittags, oder Nachts, mit vereinten Kraͤften einen Angriff auf das Lager thun; allein man iſt dazu nicht zu bringen geweſen. 3 Die obengenannten Kriegsſchiffe feuerten beſtaͤn⸗ dig landwaͤrts, und hoͤrten nicht eher auf, bis des an⸗ dern Morgens um fuͤnf Uhr. Einige waren haupt⸗ ſaͤchlich gegen eine kleine Batterie gerichtet, die etwa