351 8 mittags, bis neun Uhr Abends, ohne daß man ſich von der einen, oder der andern Seite merklichen Scha⸗ den zufuͤgte. Endlich aber Morgens fruͤh den achten Julius um halb vier Uhr ward ein Zeichen von dem Admiralsſchiffe mit einem Kanonenſchuſſe gegeben, welchem bald eine allgemeine Kanonade folgte. Es hatten ſich naͤmlich in dieſer Nacht einige Schiffe von der Linie und Fregatten dem Ufer genaͤhert; dieſe feuerten unaufhoͤrlich gegen das Land zu, um die Lau⸗ dung, welche in einer halben Stunde darauf erfolgte, zu unterſtuͤtzen. Ein langer Zug Schaluppen, die einem Radeau mit Mannſchaft, beſetzt folgten, wel⸗ cher vor ſich und auf jeder Seite eine halbe Galeere zur Bedeckung hatte, ging landwaͤrts, und ſetzte ſeine Mannſchaft, zwiſchen den beiden Batterien, auf die man Donnerſtags zuvor gefeuert hatte, gleichſam mit⸗ ten ins Zentrum von allen feindlichen Lagern, ans Land. Man ſtieg ſchnell und in guter Ordnung aus, formte ſich ſogleich in Kolonnen, und uͤberhaupt mach⸗ ten die Spanier das Probeſtuͤck ihrer bisherigen Schul⸗ ubungen im preußtſchen Exereitio ganz gut. Ich bil⸗ dete mir mehr ein, man wuͤrde von ſpaniſcher Seite verſchiedene verſtellte Augriffe und Landungsverſuche thun, um den Feind am Ufer irre zu machen und zu ermuͤden; man wuͤrde zu gleicher Zeit die Hafenka⸗ ſtelle beſchießen, und andere Operationen der Art vornehmen, um ihn in Verwirrung zu bringen, wel⸗ ches unter dieſen Horden, die aus Mangel an Ord⸗
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