Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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eines Dey am Faden einer Spinne. Inzwiſchen zeigte er doch in ſeinen Verfuͤgungen viel kalte Beſonnenheit.

Am 30. Junius kamen etwa 130 große und kleine Schiffe auf der Rhede an, und legten in der Gegend von Kap Mattifus vor Anker. Am 1. Juli kam die zweite Diviſion von ungefaͤhr 300 großen und klei⸗

nen Schiffen, und legte ſich zu den Vorigen. Gleich

bei Erblickung der erſten Diviſton der ſpaniſchen Flotte brachte man alle Chriſtenſklaven, welche der

NResgierung angehoͤren, ungefaͤhr zwei Tagereiſen aus

der Stadt weiter ins Land hinein, und in eine un⸗ terirdiſche Hoͤle in Verwahrung. Das Ufer der Rhede, welches von der Stadt an in der Runde bis ans Kap Mattifus ungefaͤhr fuͤnf franzoͤſiſche Meilen betraͤgt, bezog ſich mit Truppen von allerlei Gattung. Die Heere der Beys, und die Tuͤrken aus der Stadt la⸗ gerten ſich um daſſelbe in ſechs Lagern. An der weſt⸗ lichen Seite der Stadt ſtand bloß ein einziges, wel⸗ ches der Schreiber der Pferde, einer der hieſigen Staatsbedienten, kommandirte, und worinn meiſtens Tuͤrken und Tuͤrkenſoͤhne befindlich waren, die man hier zu Lande Koloris nennt. An der oͤſtlichen Seite aber hatte ſich der groͤßte Theil der Truppen in fuͤnf Lagern verſammelt. Ueber das erſte war der Kalife von Maskara, oder der weſtlichen Provinz, geſetzt, und es beſtand gaͤnzlich aus Mauritaniſcher Reuterei. Das zweite, unter dem Befehl des Oberſchatzmeiſters oder Karsnagi, des naͤchſten Staatsbedienten nach dem