Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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che der Koͤnig fuͤr jede Provinz als etwas Gewiſſes anſetzt, und der Baſcha einfordert, welcher die noͤthi⸗ gen Befehle wieder an den Schech einer jeden Duar erlaͤßt. Jeder muß nach ſeinem Vermoͤgen beitragen. Oft ſind ſie unwillig oder unvermoͤgend zu zahlen; Der Koͤnig muß alsdann die Steuer mit Gewalt durch Soldaten einſammeln laſſen. Die ſe Schatzungen werden jaͤhrlich erhoͤht, und je nachdem der Koͤnig in dem Militaire einige Veraͤnderungen vornimmt, ver⸗ aͤndert. Die andere Schatzung Aſchora, beſteht in Einem von vierzig, ſowohl von Korn, als von dem Viehe.

Die Araber ſind ein wenig braͤunlich, welches zum Theile von der Hitze der Sonne folgt; ſie werden weiß geboren. Die Haͤßlichkeit der Weiber wird durch ihre Unreinlichkeit und ſchlechte Kleidertracht erhoͤht. Die Maͤnner laſſen ſie mit bloßem Angeſichte gehen, weil ſie wiſſen, daß ſie nicht reitzen. Die Kinder bei⸗ derlei Geſchlechts gehen bis zum 1 Jahre nackt. Waſ⸗ ſer und Milch iſt ihr einziges Getraͤnke, und ihre vor⸗ nehmſte Speiſe das Brod aus Gerſtenmehl, welches ohne Sauerteig zubereitet wird. Das Korn mahlen ſie auf einer Handmuͤhle(Roha), in den Staͤdten auf Pferdemuͤhlen,(Ettahun) und in Fez und Mek⸗ nes auf Waſſermuͤhlen.

3) Die Brebern ſind ohne Zweifel die alten Bewohner der marokkaniſchen Laͤnder, welche die frem⸗ den Nationen nach den Gebirgen verjagt haben. Es