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ben ſind einige Korallenſchnuͤre(Cordor), welche mit Silberſtuͤcken abgetheilt ſind, am Ende iſt ein Ring, welcher voll Muskatnuͤſſen, Elendsklauen u. dgl. iſt. Haͤnde und Arme ſind mit Ringen umgeben. Unver⸗ heirathete laſſen ihr Haar in Flechten, jede von drei Straͤngen, mit einigen ſeidenen Schnuͤren uͤber den Ruͤcken herabhaͤngen, an deren Ende ſülberne Doppen und Quaſten ſind, welche bei jedem Schritte ein Ge⸗ laͤut geben, und Naſia genannt werden. Bisweilen tragen auch verheirathete Maurerinnen dieſelben, am gewoͤhnlichſten die Juͤdinnen.
Das Geſicht ſchminken ſie mit Cochenille oder einer andern rothen Farbe. Die Augen beſchmieren ſie rund auf der Kante der Augenlieder mit einer ſchwarzen Farbe(Kahol.) Haͤnde und Finger malen ſie vermittelſt des Krautes Henna brandgelb. Die Haare am Leibe werden durch kuͤnſtlich bereitete Sal⸗ ben weggebracht. Fette und etwas braͤunliche Frauen⸗ zimmer werden fuͤr die Schoͤnſten gehalten. Faſt alle haben kohlſchwarzes Haar, aber die rothgelben werden fuͤr die Schoͤnſten gehalten. Wenn eine Maurin aus⸗ geht, ſo windet ſie ſich ſo in den Hack, daß man von ihr nicht mehr als ein Auge ſiehet..
Ihre Verrichtungen ſind, ſich zu putzen, zu waſchen und zu baden. Sie verrichten wenig Hausarbeit; das meiſte muͤſſen ihre Neger⸗Sklavinnen thun. Sie gehen nicht zum Markte, um fuͤr die Haushaltung einzukaufen; dieß thun gewoͤhnlich die Maͤnner ſelbſt.


