Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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lang und 3 breit iſt. In dieſes winden ſie ſich vom Koͤnige bis zum geringſten Mauren ein. Gewoͤhnlich werfen ſie dieſelbe uͤber den Kopf und die Enden uͤber die linke Schulter. Wenn der Koͤnig zugegen iſt, ſo muͤſſen ſie dieſelben von dem Kopfe abnehmen, und einen Knoten in dieſelbe machen, welches achat Errua heißt. Sie haben hiezu beſondere Waͤſcher(Morgaſel), wel⸗ che dieſelbe gut mit Seife oder Seifenerde(Rgahul) einſchmieren, und mit den Fuͤßen waſchen. Zu dieſer Arbeit ſuchen ſie gerne eine Stelle mit großen Stei⸗ nen neben einer Mauer, oder doch ſo aus, daß ſie etwas haben, um ſich daran zu ſuuͤtzen.

Ueber der Haik haben einige einen Zolham von dem naͤmlichen Zeuge, wie die Haik. An demſelben befindet ſich eine Kappe, welche ſie bei ſchlimmen Wetter uͤber den Kopf ziehen. Von der Kappe haͤngt eine ſeidene Quaſte uͤber den Ruͤcken herab. Vorne baben ſie bisweilen Quaſten auf tuͤrkiſche Art, welche unten mit kurzen Franzen umgeben ſind.

Vermoͤgende tragen Beinkleider von weißer Lein⸗ wand(Serual), welche oft ſehr weit ſind. Die See⸗ leute tragen ſie gewoͤhnlich von Tuch.

Keiinner, nicht einmal der Koͤnig, traͤgt Struͤmpfe, ausgenommen bei einer ſehr beſchwerlichen Reiſe oder bei ſehr ſchlimmen Wetter. Die Mannsperſonen tra⸗ gen gelbe Pantoffeln, die Frauenzimmer rothe. Jeder Soldat hat einen Skin,(Saͤbel) in einer dicken Litze uͤber der rechten Schulter. Man hat2 Arten von

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