Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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vorhanden ſeyn; wo auch die Breber vorzuͤglich woh⸗ nen. Den Zugang fuͤr Unbekannte dahin zu erlangen, iſt faſt unmoͤglich.

4) In Abda: 1

Aſafi, richtiger Asfi, vordem Sofia oder Santa Sophia, jetzt bei den Europaͤern Saffy, liegt unter dem 32° 30 noͤrdlicher Breite, und wurde 1641 von den Portugieſen verlaſſen, welchen bis dahin auch ein großes Stuͤck Land von der Stadt ge⸗ hoͤrte. Die Stadt hat ein unbedeutendes Schloß, und eine Stadtmauer mit beinahe ſaͤmmtlich unbrauchbaren Kanonen. Nicht weit von der Stadt gegen Suira liegt eine Vorſtadt Rabat, unter Beſchuͤtzung des mauriſchen Heiligen, Nohamed Salhe, welche eine Freiſtaͤtte fuͤr alle Verbrecher, Schuldner u. f. w. iſt. Auf der andern Seite der Stadt, gegen Sala, fin⸗ det man einen geringen Heiligen, Mula Abd er⸗ 4 rahamam, vor welchem die vorbeigehenden Juden ihre Pantoffeln ausziehen muͤſſen.

Centum Putei ſoll, wie Dapper und Leo bemerken, ehemals eine große Stadt und ein Schloß geweſen ſeyn, wovon man jetzt nicht die ge⸗ ringſten Anzeigen findet. Die Mauren nennen dieſe Stelle Miat Abiar und Bir, d. i. hundert und ein Brunnen, von welchen man hier noch einige ſehen kann.

Aier, ein kleiner verfallener und wüͤſter Flecken am Meere.