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beu liegen ſollen, die man zugleich in Gyps abgebildet findet, mit einer goldenen Inſchrift auf Marmorplat⸗ ten, welche ihre Regierung und Tod enthalten. Die Anzahl der Einwohner betraͤgt kaum 20,000. Ma⸗ rokko iſt zur Sommerszeit der waͤrmſte Ort im gan⸗ zen Lande, und der kaͤlteſte im Winter, wo man vor dem Aufgange der Sonne bisweilen eine duͤnne Eis⸗ rinde an dem Waſſer erblickt, welches von dem Ge⸗ birge herruͤhrt.
Das Atlasgebirg iſt nur eine halbe Tagreiſe von der Stadt entfernt. Dieſe Berge gehen der Laͤnge nach durch die marokkaniſchen Laͤnder und erhalten von den Mauren nach ihren verſchiedenen Strecken auch verſchiedene Namen. Die naͤchſten bei Marokko hei⸗ ßen: Uiſtam, Orika, Emsfiva, Tagana, Froga, Suitana u. ſ. w. bei Fez ſind Zavias, Itata, Zaimba ꝛc. ꝛc. Das Gebirge, welches man ſonſt kleiner Atlas nennt, heißt auf mauriſch Sgebelarifz es faͤngt bei Ras Spartel an, und ſoll ſich bis gegen Mekka erſtrecken. Der Oberſte von den großen Bergen iſt das ganze Jahr mit Schnee bedeckt. Die Mauren, welche fuͤr Geld Schnee von den Bergen bringen, erzaͤhlen, daß ihre Flinten auf einer gewiſſen Hoͤhe keinen Knall geben, wenn ſie ab⸗ ſchießeen und wenn ſie dieſen Verſuch noch hoͤher ma⸗ chen wollen, ſo geben ſie auch kein Feuer. Auf der Mitte der Berge ſoll ein beſtaͤndiger Fruͤhling herr⸗ ſchen, und fiſchreiche Bezirke mit ſchoͤnen Viehweiden


