Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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. 201 Zaslacaͤus, an welchen dieſelbe Aufforderung ergangen war, weigerte ſich zwar anfaugs, Susneu 3 als Koͤnig anzuerkennen, weil er ſchon dem Jakob durch eine Geſandtſchaft den Thron angetragen hatte. Da aber von Jakob, der in Euareja ſich befand, keine Nachricht einlief, und die uͤbrigen Officiere des Zaslacaͤus auf die Koͤnigswahl drangen, ſo beſchloß er durch Geſandte dem Susneus zu huldigen. Waͤhrend aber ſeine Gefandtſchaft dieſen Auftrag zu vollziehen hatte, kamen auf einmal Boten von Jakob, Zaslagaͤus rief ſeine Geſandten an Susneus heimlich zuruͤck, zog dem Jakob entgegen und be⸗ gruͤßte ihn ais Koͤnig. Der treuloſe Ras Athanas folgte ſeinem Beiſpiele. Indeſſen unternabm Jakob noch nichts Entſcheidendes gegen Susneus. Er glaubte abwarten zu muͤſſen, was Zeit und Umſtaͤnde ruthen wuͤrden. Um jedoch keinen ſo gefaͤbrlichen Nebenbuhler zu haben, both er⸗ dem Susneus Friede, Freundſchaft und eine Theilung des Reiches an. Aber dieſer ſchlug ſtolz den Antrag aus. Was Gott ihm gegeben, koͤnnten Menſchen ihm nicht neb⸗ men, ſprach er; nur todt wuͤrde er auf den Thron Verzicht leiſten. Die Buͤrgerkriege begannen von Neuem. Susneus, der wohl einſah, daß er im affenen Felde gegen die Uebermacht Jakobs nichts ausrichte, vermied ſorgfaltig jedes entfcheidende Tief⸗ fen, ermuͤdete ſeine Feinde durch beſtaͤndige verſtellte Maͤrſche, machte ſie durch ſtetes Zaudern ungeduldig