Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Vater geſchickt, wo er im juͤdiſchen Geſetze wohl un⸗ terwieſen, zum Koͤnige von Aethiopien geſalbt, und in Begleitung vieler vornehmer, geſetzkundiger und einſichtsvoller Israeliten, als Miniſter und Stuͤtzen des neuen Reiches, und in Begleitung des Azarias, des Sohnes des Hohenprieſters Tzadoc, als Vor⸗ ſteher des Heiligthums, entlaſſen wurde. Diefer Me⸗ nihelech ſey alſo der Stamm der Habeſſiniſchen Koͤnige geworden.

Wer nun aber dieſe Koͤnigin von Saba eigent⸗ lich war, woher ſie kam, ob ſie wirklich den Meni⸗ helech mit Salomo zeugte, und in ihm den Ha⸗ beſſiniern ihren erſten Koͤnig gab, daruͤber wurde unter den Alten viel geſtritten. Wenn man freilich annimmt, daß das ganze Volk uͤber dieſen Punet einig iſt, daß die Koͤnige Habeſſiniens ſelbſt ihren Salomoniſchen Urſprung behaupten(ſo nennt Clau dius ſeine Ahnen Iſraelitiſche Koͤnige; ſo ſagt man zur Zeit der Koͤnigs⸗ Wahl, es wird ein Iſraelitiſcher Koͤnig gewaͤhlt; ſo werden die auf dem Felſen Geshen bewachten Prin⸗ zen Ifraeliten genannt) wenn man ferner bedenkt, daß die Habeſſinier wirklich in manchen Sitten und

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Gebraͤuchen mit den Juden übereinkommen, daß es

dem Characeter Salomos gar nicht widerſtreitet, wenn er auch die Koͤnigin von Saba ſeiner Umar⸗ mungen wuͤrdigte: wenn man endlich zugibt, was von vielen behauptet wird, daß naͤmlich die Habeſſinier Pflanzvoͤlker der Homeriten oder Sabaͤer und