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zukommende Name iſt Najashi, entſprechend dan Pharao der Aegypter, und dem Auguſt der Roͤmer. Den eigentlichen Namen eines jeden Koͤnigs betreffend, war es ſonſt Sitte, daß der Koͤnig bei dem Antutle ſeiner Regierung einen neuen, ſinnreichen Namen er⸗ haͤlt, welchen er von nun an, doch mit Beibehaltung ſeines Taufnamens, fuͤhret.—.
Die Inſignien des Koͤnigs von Habeſſitien, deren er ſich auch bei Siegelung ſeiner Briefe bedieut, beſtehen in einem Loͤwen, der das Kreuz haͤlt mit dem Spruche: der Loͤwe vom Stamme Juda ſiegt.
Die Koͤnigin wird begruͤßt mit Ithegbi, wel⸗ chen ſehr ehrenvollen Namen ſie jedoch nicht ſogleich nach dem Beilager, ſondern erſt nach einigen Tagen oder Monaten, wie es eben dem Koͤnige gefaͤllt, und nur oͤffentlich unter großen Feierlichkeiten und Zu⸗ jauchzen des Volkes empfaͤngt. Sie wird naͤmlich in feſtlichem Aufzuge aus ihrem Zelte in das des Koͤnigs gefuͤhrt, dort auf das praͤchtigſte geſchmuͤckt an ſeine Seite geſtellt, und dabei rufet einer der vornehmeren Hoͤflinge aus, daß der Koͤnig dieſe ſeine Magd zur Koͤnigin erhoben habe. Dieſen Ditel fuͤhrt aber nur eine der koͤniglichen Gemahlinnen, und er geht auch nur nach deren Tode auf die neue Koͤnigin uͤber. Denn die koͤnigliche Wittwe wird von dem Nachfol⸗ ger in hoher Ehre, und wie eine Mutter gehalten, auch wenn er ihr Sohn nicht iſt.


