Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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der Habeſſinier ſo ſehr erſchuͤtterten, ihnen die Haͤlfte ihrer Beſitzungen wegnahmen, und ſie wahrſcheinlich gaͤnzlich aufgerieben haͤtten, wenn nicht Partheien und Buͤrger⸗Kriege unter den Gallanern ſelbſt, und die Huͤlfe vieler von ihren Landsleuten vertriebenen Gallaner das Verderben der Habeſſinier aufgehalten haͤtten.

Das Reich Zendero graͤnzt nicht an Habeſſſi⸗ nien: denn ſeine Graͤnze iſt noch 5— 8 Tagreiſen von Enareja entfernet, und es gehoͤret alſo eigent⸗ lich nicht hieher. Seine Einwohner ſind nicht viel gebildeter, als die Gallaner, haben jedoch einen Koͤnig und einen Gottesdienſt, oder vielmehr ſte beten, wie die meiſten wilden Indier, den Teufel an, und geben ſich diel mit Zauber⸗Kuͤnſten ab.— Dagegen iſt be⸗ nachbart mit Habeſſinien Alaba, und zwar oͤſtlich an der Seite von Cambot. 1

Weſtlich umgeben Habeſſinien nur Wuͤſte⸗ neien, und noͤrdlich graͤnzt es an das Reich Sennar oder Fundt, welches ſeinen eigenen Koͤnig har, der ſonſt unter der hoͤchſten Botmaͤßigkeit von Habeffinion ſtand, jetzt aber unabhaͤngig iſt.— eMan ſſeht, daß Habeſſinien meiſtens feindſelige umgebungen hat, und nicht mit Unrecht vergleichen

4 dir Habeſſinier ihr Vaterland mit der Blume Den⸗ guellat, die rings mit Dornen umgeben iſt.

* Noch iſt in Habeſſinien ein Voͤlkehen zu be⸗ merken, welches die Nachkommen jener 400 Porku⸗.

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