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vergiften. Derſelbe Gregor giebt menſchlichen Un⸗ rath, im Waſſer genommen, als Mittel dagegen an.— Andere bekanntere Schlangen uͤbergehen wir hier, und bemerken nur noch, daß die Habeſſinier ſich vor den gewoͤhnlichen Schlaugen gar nicht fuͤrchten, und ſich gegen ſie blos mit einem krummen Stabe bewaffnen, mit dem ſie dieſelben um ſo ſicherer treffen, und er⸗ legen koͤnnen.
Ueberhaupt ſind die heißen Zonen Afrika's von Schlangen ſehr bevoͤlkert, vorzuͤglich unbewohnte Ge⸗ genden, wo ſie ſich ungehindert vermehren koͤnnen. Die Habeſſinier treiben in diejenigen Gegenden, wo ſie ihre Eier hinlegen, Ochſen, die ſie mit Arſazoe gegen ihr Gift geſichert haben, um ſie zertreten zu laſſen, wodurch ſie der ſo ſchnellen Vermehrung der Schlangen großen Einhalt thun.
Weit verderblicher aber, als dieſe Schlangen, ſind unter den Inſekten die Heuſchrecken. In unſaͤglicher Menge, die Sonne verfinſternd, fallen ſie uͤber das Land herein, und da, wo zuvor bluͤhende und gruͤnende Fluren waren, wird das Land plötzlich eine Wuͤſte. Hungersnoth und Peſt ſind die natuͤrlichen ſchrecklichen Folgen, indem die Habeſſinier keine Vorraͤthe ſam⸗ meln, und nur durch die Heuſchrecken ſelbſt, die ſle aus Hunger und Rache gierig verzehren, ſich eine Zeit lang erhalten. 4 Unter den uͤbrigen vielen Inſekten⸗Arten zeichnet ſich die Habeſſiniſche Biene durch die große Maſſe


