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ühnen eine— Angueg genannt, die uͤberaus haͤßlich anzuſehen iſt, und einen ſpitzigen Schwanz hat, mit
em ſie ſehr kraͤftige Schlaͤge verſetzen kann, weßwe⸗
zen ſie die Roͤmer Caudiverbera heißen.
Uebrigens haben alle Seen und Fluͤſſe Habeſ⸗ ſiniens Ueberfluß an Fiſchen, unter welchen vor Allem einer Erwaͤhnung verdient— der Zitterfiſch, der eine ſo außerordentliche Beſchaffenheit hat, daß derjenige, der ihn beruͤhrt, einen unausſtehlichen Schau⸗ der empfindet. Die Habeſſtnier heilen mit dieſem Fiſche die Fieber-Kranken; vielleicht moͤchte er auch gegen das Podagra nicht undienlich ſeyn, da nach der Behauptung Einiger dieſe Kraukheit nur durch Qua⸗ len und Martern geheilt werden kann.
XI. Von den Voͤgeln Habeſſiniens.
unter ihnen ſind merkwuͤrdig der Strauß und Caſuar, die groͤßten bekannten Voͤgel, deren un⸗ brauchbarkeit ihrer Fluͤgel die Natur mit einer unge⸗ meinen Schnelligkeit der Fuͤße verguͤtet hat— ferner der Schlangen⸗Toͤdter, der nebſt dem ſchon an⸗ gefuͤhrten Kraute Arſazoe das beſte Mittel gegen die Schaͤdlichkeit der Schlangen iſt. Dieſer Vogel ſoll ſogar durch ſeinen Ruf den Jaͤgern die Schlupf⸗ winkel derjenigen Schlangen, uͤber die er ſelbſt nicht Herr werden kann, verrathen. Er iſt etwa ſo groß, wie eine Lerche.


