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Der Fruͤhling— Matzau— der Habeſſinier beginnt am 25. September, und mit ihm die Uespig⸗ keit und Fuͤlle des Pflanzen⸗Lebens.
Auf ihren Fruͤhling folgt ihr Tzadai— Herbſt, welcher Jahreszeit wohl dieſer Name nicht gebuͤhrt, einmal deßwegen, weil ſie unmittelbar auf den Fruͤh⸗ ling falgt, und dann, weil da ſaͤmmtliche Gattungen von Fruͤchten ihre Reife erhalten. Man koͤnnte eben daher dieſe Jahreszeit fuͤglicher Sommer heißen. Eben ſo iſt ihr darauf folgender Hagai nichts an⸗ ders, als ein Sommer. Herbſt kann er nach unſern Begriffen nicht heißen, da zu dieſer Zeit nicht, wis bei uns, die Obſt⸗ und IWWeinleſe ſtatt findet; dagegen
mag er als vie heißeſte Iihreszeit wohl eher auf die Benennung des Sommers Auſpruch machen. Dem⸗ nach haͤtten die Habeſſtnier keinen Herbſt, und eigent⸗ lich nur 3 Jahres⸗Zeiten.
Die Tag⸗ und Nachtzeiten ſind in Habeſſinien, als unter dem Aequator gelegen, faß immer gleich, dagegen die der Morgen⸗ und Abend⸗ Daͤmmerung weit kuͤrzer, als bei uns. Es taget ſchon, ehe noch
e Sonne erſcheinet, und wenn ſie untergegangen iſt,
wird es auch ſogleich Nacht.
Die Winde ſind auf den Gebirgen haͤufig und angenehm, und machen, wie wir ſchon oben ſagten, die Luft gemaͤßigt und geſund; dagegen in Vertiefun⸗ gen und Ebenen trifft man eine heiße, faule und lehr


