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von Zante, welches damals der Republik Venedig gehoͤrte, daß dieſer ihn nach Kandia uͤberſetzte.
Ein guͤnſtiger Wind blies ihn vom Ufer, und an dem Demant, einem an der Spitze der Inſel Pharos befindlichen Felſen vorbei. Dieſer unge⸗ heure Felſenblock, bei ruhigem Meere ſichtbar und Grauſen erregend, bei ſtuͤrmender Fluth aber von den Wellen uͤberbraſet, muß umfahren werden, wenn man in den Hafen will; indeß kennen die Seeleute ſeine Lage genau, und weichen ihm mit Sicher⸗ heit aus.
Der Reiſende hatte zwar fuͤnf Tage den Wind ſtets im Ruͤcken, aber dieſer wehete ihn doch nicht, was leicht moͤglich geweſen waͤre, in dieſer Zeit nach Kandia, weil er zu ſchwach war. Auch war das Meer außerordentlich ruhig, und das Schiff glitt nur ſanft dahin, als befaͤnde es ſich auf einem Strome. Endlich braͤunte der Himmel ſich gar im Weſten; dicke Wolken zogen auf, und die Seeleute befuͤrchteten einen Sturm. Der von Oſt wehende ſanfte Zephyr verlor ſich, und ein ungeſtuͤmer Weſtwind noͤthigte das Schiff zu einem fruchtloſen ſiebentaͤgigen Laviren. Bei dieſer Gelegenbeit machte Savary die Bemer⸗
Lettres sur la Grèce, fais, suite de celles sur
T'Bgypte. Paris 1788. 8. wovon ſogleich sine
engliſche und teutſche Reberſeung ſegte. Jaͤck.


