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beſtehen aus Saͤulen und auf einander gehaͤuften Ka⸗ bitaͤlern; oͤfters iſt eine Bildſaͤule zwiſchen zuwvei Karnie⸗ ſen von der vollkommenſten Bildhauer⸗Arbeit gedraͤngt. Wahrſcheinlich gehoͤrten dieſe Ruinen zum beruͤhmten Tempel der Goͤttin Ceres. b Eine Kirche der b. Maria wurde aus einem an⸗ dern Theile dieſer Truͤmmer aufgefuͤhrt; ſie iſt von großem Umfange, und wuͤrde auch ſchoͤn ſeyn, wenn die alten Marmor⸗ und Bruchſtuͤcke mit weniger Un⸗ wiſſenheit und minder ſchlechtem Geſchmacke auf ein⸗ ander geſetzt worden waͤren. Sie liegt unterhalb der Stadt, und fuͤhrt den Namen Katapoliani. Et⸗ was tiefer ſtand ein Kapuziner⸗Kloſter, welches die in ruſſiſchem Dienſte geweſenen Albaneſer zerſtoͤrten. Die Inſel Paros bietet auf allen Seiten den Schif⸗ fen ſichere Zufluchtsorte dar; uͤberall kann man Anker werfen, und mehrere Haͤfen koͤnnen die zahlreichſten Geſchwader aufnehmen; unter dieſen iſt jener von Nauſſa der beauemſte und geraͤumlichſte. Gegen Morgen vor Naxia iſt der Hafen Sta. Ma ria, aber nicht ſo ſicher als jener von Treo gegen Mit⸗ tag. Nahe am Flecken Chepido und auf einer Hoͤhe am Strande des Meeres war das Schloß Kephalo. welches der edle Venetianer Veneri mit großer Hartnaͤckigkeit gegen die gante Macht des Barba⸗ koſſa vertheidigte. Jetzt iſt der Schauplatz aller die⸗ ſer Thaten nur durch eine Herberge feligioͤſer Nuͤßig⸗ gaͤnger verewigt. Das Innere der Inſel iſt bergicht,


