Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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ſo gelangt man durch einen in Granit gehauenen Weg auf den Berg Cynthus, und uͤber alte marmorne Stufen endlich auf deſſen Gipfel, wo ein Thor von der alten Citadelle noch zeugt. Der ganze Platz iſt mit Marmor⸗ und Granit⸗Platten, Saͤulen und Spu⸗ ren von Moſaik bedeckt. Uebrigens wimmelt es noch von Kanihchen, welche von Apollo geſchützt waren. 1 8 296 Unter den Cyeladen zeichnete ſich Paros vorzuͤg⸗ lich aus, ſowohl durch uͤberwiegende Reichthuͤmer und Volksmenge, als durch ausharrenden Muth, welcher thr Gluͤck, und ihre Freiheit ſicherte. Milthiades machte einen vergeblichen Angriff auf dieſe Inſel; erſt Themiſtokles kannte ſie den Athenern unter⸗ jochen Mithridates zaͤhlte ſie unter ſeine zahl⸗ reichen Beſitzungen, bis er den Waffen Sylla's und Lucull's weichen mußte, und alle Inſeln des Aegaͤiſchen Meeres nur einen ſchwachen Theil einer roͤmiſchen Provinz ausmachten. Ihre Bevoͤlkerung iſt nicht groß; deßwegen waͤhlten die Ruſſen dieſe Inſel zum Stappelplatz ihrer Macht; allein ſie waren ſolche Verwuͤſter, daß die Einwohner fluͤchtig wurden. Die Inſel iſt mit vortrefflichen Truͤmmern bedeckt, welche ſeit Jahrhunderten zum Baus der elendeſten Huͤtten verwendet wurden. Parechia, auf den Ruinen des alten Paros, iſt noch der anſehnlichſte Ort mit einem Schloſſe, welches ganz auf Koſten der herrlichſten Gebaͤude des Alterthums errichtet iſt. Die Mauern