Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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dem Tempel ſind die Reſte der alten Stadt Delos. Links iſt ein ovales Becken, welches dem Volke zum Schauſpiele jener Seetreffen gedient haben ſoll, nach welchen es ſo begierig war. Dieſes hat im groͤßten Durchſchnitte 48 Toiſen und 1 Fuß, und iſt 4 Fuß tief. Wenn es auch ſeit tauſend Jahren ziemlich ver⸗ ſchuͤttet wurde, ſo konnten doch nur ſehr kleine Ga⸗ leeren zu die ſem Schauſpiele dienen. Nach der Lage deſſel⸗ ben am Gymnaſium mag es vielmehr zur Bildung der Juͤnglinge daſelbſt in der Kunſt, in welcher die Einwoh⸗ ner von Delos ſich ſo ſehr auszeichneten, gedient ha⸗ ben. Vermuthlich war dieſe Naumachie mit Saͤulen umgeben. Noch war ein Theil der Inſchrift zu leſen, welche nach Spon und Wheeler von dem Gym⸗ naſiarchen Seleucus aus Marathon dem Mi⸗ thridates geweiht ſeyn mochte.

Etwas ferner im Hintergrunde war der Name Dionys Eutiches an puaͤchtigen Truͤmmern zu leſen, welcher vielleicht einer der Fuͤrſten war. Mehr noͤrdlich und gegen das Meer ſind die Ueberbleibſel eines weitlaͤufigen Gebaͤudes, welches vielleicht ein Gomnaſium war, wie es wirklich jetzt noch von den Griechen die Schule genannt wird. Unter den ſehr anſehnlichen Ruinen haben ſich nur eilf Granit⸗Saͤu⸗ len erhalten. Der ganze obere Theil der Inſel iß mit Truͤmmern beſaͤt. Gegen Nord⸗Oſt zeigen ſich die Grundlagen einer ungeheuern Einfaſſung. Man weiß nicht, ob ſie die Grundlagen zu Bogengaͤngen