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Stoͤrung der oͤffentlichen Ruhe aus, ſondern jede haͤlt die andere durch Wetteifer fuͤr oͤffentliche Ordnung im Zaum. Denn beide fuͤrchten die tuͤrkiſchen Rich⸗ ter, welche beide Theile zu Grunde richten wuͤrden.
Ich nahm eine Zeichnung von den beiden Schwe⸗ ſtern meines Wirthes, des Biſchofes; eine war geklei⸗ det, die andere im Nachtkleid. Ihr haͤusliches Elend verſchwand unter dem Luxus und unter der angeerb⸗ ten Koketterie der Griechinnen. Sie ſelbſt ſchienen ſich durch ihren prachtvollen Anzug ihre Armuth ver⸗ hehlen zu wollen. Sie vergaßen aus Eitelkeit ihre wirklichen Beduͤrfniſſe, oder ſie kannten kein groͤßeres als den Putz. Der neue Biſchof kannte erſt den blo⸗ ben Umfang ſeiner Pflichten, und war eben mit den Verrichtungen ſeines Amtes beſchaͤftigt. Als er den Altar verließ, begab er ſich im Pontifikal⸗Anzuge zu mir in ſein Haus, wo alles ſo einfach war, wie es ſich von ſſeinen Einkuͤnften zu kaum 1200 Franes er⸗ warten ließ. Seine Schweſtern legten ihre Eitelkeit
und ſchönen Kleider einige Augenblicke weg, und be⸗ reiteten das Mittags⸗Eſſen zu. Sein Geſinde war nicht zahlreich, aber nach der hierarchiſchen Ordnung gereihet. Sein Pfarrer war zugleich Haushofmeiſter, und benahm ſich wuͤrdig dieſes Amtes; der Diakon, mit dem Teller unter dem Arme, wartete mir auf, wie der Suhdiakon meinem Reiſe⸗Gefaͤhrten. Sie waren in ihrer Bedienung am Diſche eben ſo eifrig.


