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Inſel Santorin iſt. Die Ausſicht von der Kuͤſte von Santorin und dem Schloſſe Scaro auf der Seite des Meeres ſtellt faſt die ganze Kuͤſte des Meel⸗ buſens im verbrennten und verheerten Zuſtande dar. In der Entfernung ſieht man die Spitze Apano⸗ meria und den Flecken St. Nicolo; in der Mitte die ſchreckliche Lage des Schloſſes Searo; weiter den Flecken Pyrgos mit einer kleinen Bucht, wo die Fahrzeuge aber nur bei ruhigem Winde einfahren koͤnnen. Sobald aber dieſer ſich nur ein wenig er⸗ bebt, muͤſſen ſie eine ſichere Zuflucht in der Enge von St. Nikolo ſuchen, wie unſer Schiff, welches ich bei meiner Abreiſe dort auffuchen mußte. Nie habe ich eine leichtere und unſicherere Fahrt gemacht. Wir traten in einen Nachen, welcher zur Sicherheit gegen die Fluthen auf den Sand gezogen war. Man ließ uns horizontal einen auf den anderen darin nieder legen, und 2 Griechen, welche den Kahn mit Gewalt fortſtießen, ſchleuderten uns in die See. Die Wellen erhoben ſich; ein einziger Fuͤhrer leitete unſeren Lauf mit zwei Rudern, welche nicht groͤßer als die Hand waren, und ſchaͤrfte uns ſehr ein, nicht die geringſee Bewegung zu machen. Dieſe Warnung war ſehr nothwendig: denn kaum wollte ſich einer meiner Gefaͤhrten ein wenig aufrichten, ſo waͤre der Nachen faſt umgeſchlagen.
Die Felſen dieſer Kuͤſte und die Waͤnde des alten Vulkans ſind ein ſchwarzer, glaſirter und im Bruche


