Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Schmelztiegels, in welchem dieſe Zerſtoͤrung ſtatt fand. Dieſer Rand iſt mehr als 300 Fuß uͤher dem Meere erhaben, und beſteht aus Lava, Bimsſtein, und geſchmoljenem oder vergiaſtem Granit. Vorzuͤglich merkivuͤrdig iſt die unermeßliche Tiefe des Abgrundes, welche mit dem Senkbler noch icht erforſcht werden konnte. Man kann auf die Hoͤhe der Berge, deren Gipfel jetzt neue Inſeln bilden, und auf die Wirk⸗ ſamkeit der Feuer ſchließen, welche eine ſo ungehenre Waſſer Maſſe heizen koͤnnen. Santorin beweiſet, daß die Vulkane Berge hervor⸗ gebracht haben, wo vorher keine waren. Plinius meldet die Zeit der erſten Umſtaltung der Inſel Dhera, daß naͤmlich Sberaſia von Dhera 237 Jahre vor Chriſtus ge⸗ trennt wurde. Im J. 187 erſchien die Intel Hiera zwiſchen den beiden vorigen; ihr Name wurde wegen des Wunderbaren gewaͤhlt; jetzt heißt ſie die gro ße Verbrennte. Man hat die Erſchuͤtrerung zu ho⸗ dus und in ganz Aſien gefuͤhlt, indem viele Staͤdte verwuͤſtet, und einige ganz zerſtoͤrt wurden. Unter der Regierung des K. Claudius im J. as erſchien eine neue Inſel, welche Thia oder die Goͤttliche ge⸗ nannt wurde. Wahrſcheinlich wurde ſie in einer der beiden folgenden Revolutionen mit Hiera vercinigt, von welcher ſie nur zwei Stadien oder 190 Toiſen entfernt war.

Im J. 1427 wurde Hiera durch Ausbruche ſehr vergroͤßert, und 152: erſchien nach einem ſehr heftigen