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riers zu Pferde. Nun kam der Parade⸗Wagen des Geſandten. Vier Pagen auſſen an den Sitzen, vier Laufer voran, zwei Heiducken am Schlage, und ſechs Garde⸗Soldaten an der Seite. Neben demſelben ritt der Sekretaͤr der orientaliſchen Sprachen mit verſchie⸗ denen Stabs⸗Offizieren und zwei Kammer⸗Pagen. Dann folgten noch zwei Huſaren zu Pferde, ein ſechs⸗ ſpaͤnniger Wagen mit den drei Geſandtſchafts⸗Seere⸗ taͤren; hinten zwei Huſaren, und nebenher ein Seere⸗ taire Interprète zu Pferde. Dreißig Kuͤraſſiere be⸗ ſchloſſen den Zug, der ſich in einem ganz pathetiſchen Schritte dem Dnjestr naͤherte. Bei der Faͤhre an⸗ gekommen, begruͤßte man ſich gegenſeitig mit Kano⸗ nen⸗Schuͤſſen. Hier war alles ſehr beſchaͤftigt, und waͤhrend der ruſſiſche Botſchafter in einem Zelte mit ſeinem Gefolge zu Mittag ſpeiſte, zogen die ruſſiſchen Equipagen nach dem jenſeitigen Ufer, und die tuͤrki⸗ ſchen nach dem dieſſeitigen. Das Gewuͤhl war daher ſehr groß, doch hatte es etwas Anziehendes; beſonders neu war den Reiſenden das weniger glaͤnzende Gefolge des tuͤrkiſchen Geſandten.
Um die auf ein erfolgtes Signal vor ſich gehende Auswechſelung der Botſchafter ungeſtoͤrter uͤberſehen zu koͤnnen, ließ ſich Reimers mit den Geſandrſchafrs⸗ Kavalieren ans tuͤrkiſche Ufer uͤberſetzen. In der Mitte des Fluſſes war ein praͤchtiges tuͤrkiſches Fahrzeug. Dieſem naͤherten ſich die Geſandten von beiden Sei⸗ ten, mit ihren Kommiſfaͤren, Priſtafs oder Begleitern.


